Ordination Dr. Susanne Beer - Logo

Abnehmbare Zahnspangen

Abnehmbare Zahnspangen Abnehmbare Zahnspangen Abnehmbare Zahnspangen

Herausnehmbare Geräte sind vorwiegend bei Kindern in Gebrauch. Sie sind aus Kunststoff gefertigt und wirken durch anhaltenden Druck, der von Nachstellschrauben, Drahtfedern oder Bögen ausgeht. So kann der Zahnbogen zur Platzbeschaffung geweitet oder schief stehende Zähne begradigt werden.

Diese „aktiven Platten“ sitzen mit Halteklammern fest an den Backenzähnen oder am Ober- und Unterkiefer und behindern das Sprechen nur wenig. Sie benötigen aber eine längere Behandlung als mit festsitzenden Geräten. Aktive Mitarbeit ist nötig, die unregelmäßige Anwendung kann den Behandlungserfolg stark gefährden (die Geräte sollten mindestens 16 Stunden täglich getragen werden).

Das Gerät kann herausgenommen werden, um beim Sprechen oder z. B. bei sportlicher Betätigung keine Einschränkung zu bedeuten, was aber den Nachteil hat, dass Verlust oder Beschädigung bei nachlässigem Umgang möglich sind. Nach dem Herausnehmen der Zahnspange kann problemlos eine Mundhygiene an allen Zähnen durchgeführt werden, die Kariesgefahr ist gering.


,,Krankenkassenzahnspange''

Seit 1.7.2015 dieses Jahres gibt es die ,,Krankenkassenzahnspange''.

Hier einige Informationen für Sie , liebe Patienten.

  • Gratis ist die Zahnspange nur für ca. 30% der behandlungsbedürftigen Kinder. Und zwar jene , die eine sehr starke Fehlstellung auf der internationalen IOTN Skala haben. (IOTN 4 u. 5 )
  • Diese ,,Gratiszahnspange'' gibt es sowohl für abnehmbare wie für fixe Apparaturen (Brackets , Drähte) .
  • Die ,,Gratiszahnspange '' erhalten Sie ausschließlich bei einem/einer der unten angeführten KieferorthopädentInnen. Link : www.wgkk.at
  • Für alle anderen , ca 70% der Kinder , bleibt alles beim alten. Für abnehmbare Zahnspange zahlt die Krankenkasse für max. 3 Jahre 50% (bei BVA u. KFA etwas mehr ). Festsitzende Zahnregulierung werden von den behandelnden Kollegen wie bisher privat verrechnet.
  • Da die Krankenkassen derzeit nahezu alle ,,normalen'' ( IOTN 2 u. 3 ) Anträge ablehnen, können wir entgegen der bisherigen Praxis erst bei vorliegen einer Bewilligung mit Abdrücken und der Behandlung beginnen.